Drei bis fünf Minuten genügen: notiere frei alles, was Kopf und Herz gerade beschäftigt, dann formuliere eine Absicht in einem Satz. Diese sanfte Ausrichtung wirkt wie ein innerer Kompass. Wer möchte, ergänzt eine kleine Skizze oder ein Wort, das sich heute wichtig anfühlt, und nimmt diesen Leitfaden in den Tag. So beginnt der Morgen ruhig, geerdet und beziehungsfähig.
Vor dem Schlafen drei konkrete, kleine Lichtblicke festhalten: der Geruch von Regen, eine ehrliche Nachricht, der Mut, nein zu sagen. Dankbarkeit verschiebt die Aufmerksamkeit, ohne Probleme zu verleugnen. Das Nervensystem darf loslassen, Schlaf vertieft sich, und die Nacht wird zum stillen Partner deiner Regeneration und kreativen Verarbeitung. Wiederholte Einträge stärken Vertrauen, Trost und ein freundliches Selbstgespräch.
Bevor du in den nächsten Call springst, kippe in genau zwei Minuten alles Störende aufs Papier: Restgedanken, Befürchtungen, unerledigte Fäden. Schließe mit einem klaren Satz ab, der den Fokus für das Folgende markiert. Diese kurze Entladung reduziert Reizüberhang und erhöht Präsenz spürbar, selbst an turbulenten Tagen. So bewahrst du Klarheit, Souveränität und Respekt für deine Zeit.
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